Sprechzeiten im Pfarrbüro

Gemeindeportrait

Kleinlüder als verträumtes Dörfchen abseits von Fulda ist vielen durch die ortsansässigen, ausgezeichneten Gastronomien bekannt. Doch nicht nur für den Leib, auch für die Seele sei bestens gesorgt. Als katholisch geprägte Gemeinde blickt Kleinlüder auf eine lange Tradition zurück, die sich unter anderem in den vielen kleinen christlichen Symbolen in und um Kleinlüder bemerkbar macht.

 

Mariengrotte


Im Jahre 1900 von Benjamin Kempf erbaut und von dessen Sohn zehn Jahre später erweitert bildet die Grotte eines der Herzstücke unserer Kirchengemeinde. Ein Ort der Ruhe und der Besinnung, des Gebets und der Einkehr. Dass sie zu Kleinlüders Lieblingsplätzen gehört, bestätigt ihre Geschichte. Komplett runderneuert in 1956 und um ein Gefallenendenkmal erweitert wurde sie außerdem mit elektrischem Licht ausgestattet. Wem da die Erleuchtung verwehrt bleibt, ist selber schuld. Stets äußerst gut gepflegt wird sie von ehrenamtlichen Helfern in Schuss gehalten, so wie sie einst durch ehrenamtliches Engagement errichtet wurde. In diesem Ort steckt ein Stück Kleinlüderer Geschichte. Ein Ort, der die Herzen höher schlagen lässt.

 

Feldkreuz


Angeregt durch Albert Schroth im Jahre 1995 konnte das Feldkreuz in der "Wespeluhn" am 01. Mai 1997 in einem feierlichen Zeremoniell eingeweiht werden. Dem voraus gingen zwei Jahre ehrenamtliches Engagement vieler Helfer. Das Besondere: Im Sockel des Feldkreuzes wurde eine Ausgabe der "Fuldaer Zeitung", des "Bonifatiusboten" und des "Lüdertalboten" sowie eine Anzahl damals gültiger Münzen eingemauert. Des Weiteren befindet sich neben den genannten Utensilien auch eine Schriftrolle in dem Sockel, auf der geschrieben steht: "Dieses Kreuz wurde im Jahre 1997 erstellt als Dank und Erinnerung an 2000 Jahre Christentum und mit der Bitte an den Schöpfer, auch im dritten Jahrtausend schützend seine Hand über unser Vaterland zu halten und besonders unsere Heimat vor Kriegen, Seuchen, Armut und Plagen zu verschonen". Die Einweihung fand durch den ortsansässigen Priester unter Mitwirkung des Gemischten Chors Kleinlüder statt. Eine wahrhaft wundervolle Sache, die der Initiative der Natur- und Heimatfreunde Kleinlüder zu verdanken ist, die das Kreuz und die Anlage übrigens auch ehrenamtlich pflegen.

 

Klein-Heilig-Kreuz


An den Ostausläufen des Vogelsberges ca. 15 km westlich von Fulda liegt eine weitere Perle Kleinlüderer Kirchengeschichte, die Wallfahrtskapelle Klein-Heilig-Kreuz. Sie ist durch ihre Historie und den alltäglichen Gebrauch unweigerlich mit Kleinlüder verbunden. Als Ziel für Wallfahrer dient sie ebenso wie als Ort für Trauungen und Taufen. Durch ihre schlichte Schönheit versetzt sie die Menschen seit Generationen in Staunen. Eine Kapelle, die jedem ans Herz wächst und eine Besichtigung wert ist.

 

Friedhof


 

Kleinlüder besitzt seit Äonen einen eigenen Friedhof. Auf diesem finden die Christen zwar keine bleibende Stätte, aber immerhin eine Vorübergehende. Stets gut gepflegt wird er regelmäßig und insbesondere an den Feier- und Sonntagen von der Bürgerinnen und Bürgern des Dorfes aufgesucht. Dabei bietet er nicht nur die Möglichkeit des Gedenkens an nahestehende Verstorbene, sondern lädt auch zum Verweilen ein. Die ruhige Lage macht es möglich, sich selbst über Sinn und Zweck unseres Lebens klar zu werden, innezuhalten und zu kontemplieren.

 

Altäre


An verschiedenen Punkten befinden sich Altäre, die als Anlaufstation bei Wallfahrten und Prozessionen dienen. Diese Altäre wurden einst gemeinschaftlich errichtet und werden im Zuge verschiedener Feierlichkeiten von freiwilligen Helfern (meist den Anwohnern) jedes Mal aufs Neue wundervoll geschmückt.

 
 

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