Sprechzeiten im Pfarrbüro

PGR - Persönlich, Gemeinschaftlich, Rahmend

Unser Pfarrgemeinderat besteht derzeit aus neun gewählten Mitgliedern.


Der Pfarrgemeinderat ist ein öffentliches Organ, dessen Mitglieder von der Pfarrgemeinde in öffentlichen Wahlen selektiert werden. Vom Bischof anerkannt dient es der Koordinierung des Laienapostolats. Dies bedeutet, dass sich die Gemeinde nicht nur in die Kirche setzt, sondern sich in ihr einsetzt. Dies geschieht durch aktive Teilnahme im Gemeindeleben durch die Nutzung der ihr anerkannten Kompetenzen. Wirken und Bewirken, so könnte das Moto lauten. Der PGR soll die Gemeinde aufbauen, betreuen, lenken und leiten. Dass alles im geordneten Rahmen vonstatten geht, steht der Ortspriester dem Pfarrgemeinderat als erstes Mitglied bei. Bei allen Bemühungen soll es ja schließlich katholisch zugehen.


Doch wie wird der Einfluss geltend gemacht? Im Pfarrgemeinderat sitzen gewählte Mitglieder der Pfarrgemeinde, die alles andere als mit geschlossenen Augen durch die Pfarrei gehen. Sie schauen, hören und verarbeiten, was um sie herum geschieht. Dies versuchen sie dann in adäquater Weise im kirchlichen Gremium umzusetzen. Ein Beispiel soll's richten: Die letzte Prozession wurde in der Route auf Grund externer Anregungen abgeändert und verläuft nun durch das ganze Dorf und nicht nur durch einen Teil desselbigen. Das Schlüsselwort lautet demnach Initiative, Motivation und Engagement. Von nichts kommt nichts. Je nachdem, wie engagiert der PGR und die an ihm hängende Gemeinde ist, so erolgreich wird auch dessen Bemühen, ein aktives Gemeindeleben zu entwickeln.


Darüber hinaus diskutieren die Mitglieder als Repräsentanten der Gemeinde mit dem Priester über Dinge, die gut, aber auch schlecht sind. In der Funktion eines Sprachrohres kann somit die Gemeinde indirekt Kontakt mit dem Priester herstellen und Belange zu Wort bringen. Der PGR artikuliert, diskutiert, debattiert.


Doch handelt es sich bei dem Pfarrgemeinderat nicht um ein Über-Gremium. Im Gegenteil. Ein zentrales Anliegen des PGR ist es, kleine Gruppen, die sich innerhalb der Gemeinde gebildet haben, anzuerkennen und nicht zu stören. Subsidiarität, so heißt es, Autonomie will es und Förderung braucht es.


Nebst Liturgievorbereitungen betreibt er Öffentlichkeitsarbeit, trägt kirchliche Belange in die Gemeinde, kommuniziert nach außen und innen, unterhält einen Pfarrbrief, verteilt Dienste, vergibt Pläne, organisiert caritative Aktionen, hält auch mal Feste ab und steht für alles und jeden zur Verfügung, sofern kirchlicherseits etwas gerichtet werden muss.


Der PGR darf deshalb ruhigen Gewissens als Allrounder verstanden werden, der sich um die Gemeinde bemüht.

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