BERICHT Friedensgebet Ukraine

30.06.2022

Gebetsstunde am 30.06.2022

Friedensgebet für die Ukraine


Am 30.06.2022 fand das dritte Friedensgebet für die Ukraine in der Kirche St. Johannes der Täufer in Kleinlüder statt. 


Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen, die Gemeindemitglieder des gesamten Pastoralverbunds, die bei sich zuhause Geflüchtete aufgenommen haben und alle Interessierten waren zu einer Gebetsstunde in die Kirche gekommen. 


Diakon Wojciech Gofryk und der Pfarrgemeinderat Kleinlüder haben die Kirche mit Ikonen geschmückt und musikalisch mitgestaltet. 


Der Krieg in der Ukraine wütet nun schon seit 130 Tagen und in dieser Gebetsstunde haben wir den Gefallenen, den Verwitweten und den verwaisten Kindern gedacht und sie in unser Gebet eingeschlossen und damit auch unsere Solidarität gezeigt. 


In der Begrüßung hieß es „Beten ist nicht wirkungslos: Beten ist ein Akt es Widerstandes gegen die Todesmächte. Denn im Gebet stellen wir uns auf die Seite Gottes, der ein Freund des Lebens ist und den Tod nicht will. Im Gebet stellen wir uns auch auf die Seite aller, die unter dem Krieg zu leiden haben: Wir zeigen ihnen: Ihr seid nicht vergessen, wir sind an eurer Seite.“ 


Die Gebete und Fürbitten wurden zweisprachig auf Deutsch und Ukrainisch vorgetragen (Übersetzerin: Lidia Garaschuk). Von der Kfd Großenlüder wurden am Ende der Gebetsstunde Friedenskerzen zum Mitnehmen bereitgestellt und es gab die Gelegenheit eine Spende zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine zu entrichten. 


Diakon Gofryk bedankte sich bei Allen, die mitgewirkt haben und auch einen besonderen Dank an Sonja Lehmann für die musikalische Begleitung. Nach dem Segensgebet bestand noch die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch.


Bericht von Martin Deuter