Mariengrotte

 Zu den herausragenden Stätten der Gemeinde Kleinlüder gehört die Mariengrotte, die seit vielen Jahrzehnten Ort des Gebetes für Dorfbewohner sowie Besucher aus Nah und Fern ist.

 

Ein tragischer Unglücksfall in 1887 war Anlass zur Aufstellung einer Marienstatue durch Benjamin Kempf, dem Ehemann der Verstorbenen. Um diese Statue errichtete er eine kleine Grotte (1900), die in 1910 von seinem Sohn Anton neugestaltet wurde. In 1956 begann dieser, inzwischen als Grottenbaumeister bekannt, mit vielen freiwilligen Helfern neben der bisherigen Grotte mit einem kompletten Neubau einschließlich Altarnische. Die Einweihung fand im Mai 1961 statt - im November 1961 starb ihr Erbauer im 79. Lebensjahr.

 

Die Marienstatue ist noch immer die gleiche, die am damaligen Unfallort aufgestellt wurde. 

 

Als Tischplatte in der Altarnische dient die steinerne Stele, die auf dem Friedhof zum Gefallenengedenken aufgestellt war und in 1966 durch eine Bronzetafel ersetzt wurde.

 

In der alten Grottennische lädt eine Gebetstafel zum Innehalten ein.

 

Maiandachten und die Lichterprozession zu Mariä Himmelfahrt im August sind besondere Anlässe diesen Gnadenort aufzusuchen. Doch die landschaftlich ideale Lage mit Blick auf Kleinlüder lädt immer und zu jeder Zeit zum Kraftschöpfen ein. 


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